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| Der Trauring ohne Anfang und Ende |
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Der Trauring ohne Anfang und Ende. Im 15. Jahrhundert wurde der Unterschied zwischen Verlobungs- und Trauring geschaffen, dabei wurde der Verlobungsring generell mit einem Stein veredelt. Hatte der Verlobungsring gestalterisch viele Freiheiten – er konnte geflochten, gewunden oder als Knoten gewählt werden – galt für den Trauring die schlichte runde Form, ohne Anfang und ohne Ende. Dies hat auch heute noch Bedeutung für viele Paare. Form und Farbe der Ringe kann jedoch völlig frei gewählt werden. War der Favorit früher grundsätzlich aus Gelbgold, steht heute neben Platin, Weißgold an der Spitze der Trauringe. Aber auch sogenannte Bi- oder Tricolorringe finden Anhänger. Hier werden verschiedene Goldtöne oder Platin mit Gold in einem Ring verarbeitet. Selbst eckige Ringe werden von manchen Paaren ganz bewusst ausgesucht. Der Ring der Braut wird auch heute wieder in den meisten Fällen mit einem Edelstein geschmückt.
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